Africa Run 2017 – 100.000 € für eine neue Schule in Afrika

 

Damit war der Africa Run der Umckaloabo Stiftung auch im dritten Jahr ein voller Erfolg. Im diesjährigen Spendenlauf engagierten sich 47 Läuferinnen und Läufer und sammelten Kilometergeld für einen guten Zweck.
DSC_0080
Wie jedes Jahr hat Sinothando den Lauf mit organisiert und war mit 11 Läufern selber mit am Start in Köln.

Die Läuferinnen und Läufer traten dazu an verschiedenen Lauf-Events in Deutschland, der Schweiz, Südafrika und erstmals in den USA an. Die Teilnehmer liefen bei 12 Laufevents in der halben oder vollen Marathondistanz wie auch in Läuferstaffeln insgesamt 701 KM. Im Comrades Run in KwaZulu-Natal wurde mit 90 Km die längste Strecke bewältigt. Der jüngste Teilnehmer (15 Jahre) ging am Köln Marathon an den Start – der älteste Teilnehmer ist mit 65 Jahren Rainer Skrotzki, der die Laufsaison im sonnigen Kalifornien am Lake Tahoe Mitte Oktober beschließen wird.
DSC_0074
Alle gemeinsam erliefen beim Africa Run Spenden in Höhe von 62.000 Euro. Die Unternehmensgruppe Dr. Willmar Schwabe verdoppelte, wie geplant, die ersten 25.000 €. Weil die Läufer aber alle Erwartungen übertroffen haben, rundete die Firmengruppe diesen Spendenbetrag spontan auf 100.000 EUR auf! Ein großartiges Ergebnis, dass nur zu Stande kam, weil fast 400 Spender motiviert werden konnten.

St. Francis and St. Clare: eine neue Sekundarschule in Sambia
Die 100.000 Euro des Africa Run gehen in diesem Jahr an Eine Schule für Afrika, ein Projekt der Umckaloabo-Stiftung. Mit dem Geld unterstützen wir die franziskanische Ordensfrau Schwester Loice Kashangura dabei, eine Sekundarschule in einem der Armenviertel in der Hauptstadt Sambias aufzubauen. Die St. Francis and St. Clare Secondary School wird über 750 Schülerinnen und Schülern eine Chance geben, die sie bisher nicht bekommen haben. Die Eröffnung zu Beginn des Schuljahres im Januar 2019 erwarten wir mit großer Freude.

Bildung: Der Weg zu Glück und Selbstbestimmung
Sambia ist eines der ärmsten Länder der Erde und in den vielen Armenvierteln der Hauptstadt stranden viele Menschen aus den ländlichen Regionen auf der Suche nach einem besseren Leben. Immer wieder wird ihre Hoffnung enttäuscht. Weiterführende Schulen sind kaum zugänglich. Kinder und Jugendliche müssen häufig Handlangerdienste erbringen, Mädchen regelmäßig im Haushalt mitarbeiten. Oft gibt es weder Strom oder Telefon geschweige denn Internet – und wenn doch, dann bricht die Versorgung häufig zusammen. Bessere Bildung bleibt daher für viele Kinder und Familien ein Wunschtraum. Deshalb will Schwester Loice eine Sekundarschule aufbauen, damit auch Kinder aus armen Familien eine Chance auf Bildung erhalten. So möchte sie den Teufelskreis aus Armut und Unterentwicklung durchbrechen.

DSC_0081IMG-20171001-WA0019

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.