Daisy

Das Daisyprojekt entstand 2007. Durch die Spende von Decken und Laken eines Die Lehmhütte zu Anfang des Projekts.Hotels in Nelspruit, wurde der damalige Volunteer der Scouts in Mpumalanga auf das kleine Communityprojekt aufmerksam. Die freiwilligen Helfer aus der Nachbarschaft leisteten beeindruckende Arbeit, indem sie Essen an bedürftige Kinder austeilten. Beeindruckend, weil sie selbst so wenig hatten und mit sehr einfachen und bescheidenen Mitteln halfen. Also entstand der Gedanke zu helfen.

Mittlerweile wurde ein Haus aus Stein gebaut, aus dem heraus die Frauen das Essen kochen und die Kinder versorgen können. Sinothando steuerte einen wesentlichen Teil zum Bau des Hauses bei. Zudem konnte Julia vor Ort den Bau des Gebäudes miterleben. Es kommen täglich über 100 Kinder zu den Mahlzeiten und für die Betreuung am Nachmittag. Es besteht enger Kontakt zu einer Kirchengemeinde aus der Nachbarschaft, sowei zur Schule und einer Pfadfindergruppe.

Wie alles begann?

Die South African Scout Association in Mpumalanga erhält regelmäßig von einem großen in Nelspruit ansässigen Hotel materielle Spenden in Form von Bettbezügen, Vorhängen und Matratzen. Diese werden von den Scouts in den verschiedenen Bezirken an bedürftige Einrichtungen verteilt.

Im Rahmen einer solchen Spendenaktion wurden im September 2007 drei Waisenhäuser und eine kirchliche Einrichtung in Nkomazi als hilfebedürftige Empfänger unterstützt.

Auf diesem Wege kam ein erster Kontakt mit Daisy, der damaligen Hauptverantwortlichen des „St Kizitos O.V.C“ (Orphans and Vulnerable Children) zustande. Dies ist eine Einrichtung in Nkomazi, die mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter aus der Community seit 2004 bedürftigen (Schul)-Kindern kostenlos ein Mittagessen zubereitet und eine Nachmittagsbe­treuung anbietet. St Kizitos erhielt damals zahlreiche Bett­bezüge, Handtücher und mehrere Matratzen.

Ausgangssituation

Derzeit kommen täglich über 100 Kinder zum Daisyprojekt. Diese werden dort den Tag über „versorgt“, schon morgens kommen einige Kinder zum Frühstücken. Nach der Schule wird zudem ein kostenloses Mittagessen angeboten.

Neben der Be­treuung der Kinder betreibt Das Daisyprojekt einen interaktiven Ansatz der Weiter­bildung und -entwicklung der zu betreuenden Kinder. So beinhaltet das Betreuungsangebot neben einer Hausaufgabenhilfe eine Zusammenarbeit mit der örtlichen Schule und Pfadfindergruppe. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit der Teilnahme an weiteren Aktivitäten wie zum Beispiel kreatives Zeichnen.

Ohne dieses Angebot würden viele Kinder ohne Mittagessen auskommen und ihren Nachmittag ohne Aufsicht und „Freizeitangebot“ auf der Strasse im Township verbringen müssen.

Herausforderung

Mit der bisherigen Unterstützung im Infrastrukturbereich konnte eine nachhaltige Verbesserung der Situation vom Daisyprojekt erreicht werden. Im Laufe des letzten Jahres ist die Anzahl von 100 hilfsbedürftigen Kindern überschritten worden. Auch wenn zurzeit eine lokale Kirchenorganisation für die Kosten der Mahlzeiten aufkommt, bleibt das Ziel die Registrierung als Non-Profit-Organi­sa­tion. Diese ist Voraussetzung für einen Antrag auf staatliche Unterstützung.

Wie wir helfen

Sinothando begleitet die Entwicklung des Daisy Projekts kontinuierlich durch die Berichte der Pfadfinder in Mpumalanga und gelegentliche Besuche vor Ort. Bei Bedarf schließen wir zum Beispiel kurzfristige Finanzlücken für die laufende Versorgung der Kinder oder springen ein, wenn zum Beispiel wie 2014 das Dach erneuert werden muss oder ein neuer Wassertank benötigt wird.

 

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